Basics: Körperbautypen

Kennst Du das? Du möchtest Muskeln aufbauen, doch so sehr du dich auch anstrengst, es klappt einfach nicht? Oder möchtest du Körperfett verlieren und strampelst dich ohne Erfolg stundenlang auf dem Fahrrad ab?

Zum Verzweifeln, oder? Aber woran liegt das?
Ganz einfach. An deinem Körperbau, also an deinen genetischen Voraussetzungen.

In diesem Artikel möchte euch kurz die unterschiedlichen Körperbautypen vorstellen. Dazu werde ich euch erläutern, wo die Probleme liegen und wie ihr am Besten euer Training und die Ernährung gestalten solltet.

Doch starten wir zunächst mit einem schönen Bild. Hier seht ihr die unterschiedlichen Körpertypen.

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Quelle: www.figurmacher.de

Wie hier zu sehen ist unterscheiden wir zwischen je drei unterschiedlichen Körpertypen. Und auch gibt es einen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Was diese Bezeichnungen bedeuten, erkläre ich euch jetzt 🙂

Bei Männern wird unterschieden zwischen:

  • Mesomorph bedeutet „athletischer Typ“

Er hat einen sportlichen Körperbau, baut schnell Muskulatur auf und bekommt eher selten einen „Rettungsring“.  Sehr zu beneiden, oder? 🙂 Auf alle Arten von Training spricht er gut an, sodass für ihn auch Trainingsarten wie HIT- und Volumentraining geeignet sind. Die Ernährung sollte hier ausgewogen sein.

  • Endomorph bedeutet „kräftiger Typ“

Charakterisierend hier ein kräftiger Körperbau. Er kann zwar gut Muskulatur aufbauen, legt aber gleichzeitig auch an Körperfett zu.  Das liegt an einem langsamen Stoffwechsel. Für das Training bedeutet das: lange und häufigere Trainingseinheiten! So lässt sich die Stoffwechselgeschwindigkeit steigern und die Fettzunahme reduzieren.

Bist du ein solcher Typ? Dann solltest du bei der Ernährung darauf achten, dass du kohlenhydratarm, aber fett- und eiweißbetont isst. Die Kohlenhydrate abends am Besten weglassen.

  • Ektomorph bedeutet „schlanker Typ“

Der letzte Typ hat einen schlanken Körperbau. Er hat das Glück eher selten Fett anzusetzen. Aber dafür ist die Gewichtszunahme und der Aufbau von Muskulatur umso schwieriger. Das Training sollte eher kurz und intensiv gestaltet werden. Gut wäre also ein HIT-Training. Die Ernährung hier sollte reich an Kohlenhydraten und ausgewogen an Eiweißen und Fetten sein.

 

Bei Frauen gibt es natürlich auch unterschiedliche Körperbautypen. Jedoch werden diese anders bezeichnet. Hier gibt es die folgenden Typen:

  • Testosterontyp (sportlicher Typ)

Die sportliche Frau hat schlanke Beine und Po, sowie eine sportliche Figur. Sie baut schnell Muskulatur auf, hat aber die Problemzone „Bauch“. Sie reagiert aber gut auf verschiedene Arten von Training. Ein HIT-Training wirkt Wunder! Die Ernährung sollte hier kohlenhydratarm und eiweißbetont sein!

  • Gestagentyp (ausgewogener Typ)

Dieser Typ hat einen eher kräftigen Körperbau. Die Taille ist nicht sehr betont, das Körperfett ist gleichmäßig verteilt. Sie hat einen langsamen Stoffwechsel und reagiert schnell auf Kohlenhydrate. Auch hier gilt: Längere und häufigere Trainingseinheiten! Dazu eine kalorien- und kohlenhydratarme Ernährung. Der Eiweißanteil sollte erhöht und der Fettanteil moderat sein.

  • Östrogen (ausgeprägt weiblicher Typ)

Der letzte Typ ist charakaterisiert durch einen zierlichen Oberkörper. Die Taille ist schmal. Sie neigt jedoch zum Fettansatz an Beinen und Gesäß. Auch dieser Typ reagiert weniger auf Kohlenhydrate. Beim Training sollte sie darauf achten, dass die Übungen bewusst langsam ausgeführt werden. Das unterstützt den Fettabbau. Das gilt übrigens auch für das Ausdauertraining. Langsamer im unteren Herzfrequenzbereich trainieren!

Ach ja…. die Ernährung sollte einen höheren Anteil an Kohlenhydraten, dafür aber einen ausgewogenen Eiweiß- und Fettanteil haben.

Vielleicht noch als Ergänzung: In meinem Artikel über „Die biologische Anpassung“findest du ein paar Tipps zur Gestaltung des Trainings.

 

Ich hoffe ich konnte euch das Thema etwas näher bringen. War es verständlich?

Mich würde auch interessieren, in welchem Körpertyp du dich wiederfindest und ob du die beschriebenen Probleme hast… ? Also bitte, schreibt dazu was in die Kommentare 🙂

Fragen dürfen natürlich auch gestellt werden!

Euer Fitness-Coach

 

  1. Haha, ich musste wirklich lachen, als ich mir das Schema der Körperbautypen bei Frauen angeschaut habe. Vielleicht liegt es an meinen weiblichen Hormonen, aber ich habe das Gefühl, dass mein ganzer Körper eine einzige Problemzone ist 😀 haha

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