EMS-Training – auch für zu Hause

Anzeige: Das Produkt wurde mir von der Firma StimaWELL ohne Vorgaben zur Verfügung gestellt. Dieser Artikel stellt daher meine persönliche und ehrliche Meinung dar.

In der heutigen Zeit zählt die Gesundheit zu unserem höchsten Gut. Doch wer kennt das nicht? Stressige lange Arbeitstage, Versorgung von Kindern, den Haushalt schmeißen. Wie soll da noch regelmäßiger Sport möglich sein? Man sucht nach kurzweiligen und effektiven Möglichkeiten seinen Körper dennoch fit zu halten. Eine super Lösung stellt da das EMS-Training dar. Doch was ist das überhaupt und wie funktioniert es?

Ich durfte das EMS-Trainingsgerät StimaWELL EMS ®  von Schwa-Medico testen. Da ich bis dahin noch keine praktische Erfahrung mit EMS-Training hatte, habe ich mich sehr über diese Möglichkeit gefreut. Meine Erfahrungen möchte ich in diesem Beitrag mitteilen.

Was ist EMS-Training und wie funktioniert es?

EMS bedeutet Elektrische Muskel Stimulation. Es arbeitet mit elektronischen Impulsen, also leichtem Reizstrom. Keine Sorge, das tut nicht weh und schadet dem Körper auch nicht. EMS kommt aus dem Bereich Rehabilitation und Physiotherapie und wird dort schon seit Jahren zum gezielten Muskelaufbau eingesetzt.

Für das Training benötigt man einen speziellen Stimulationsanzug, Bandelektroden für Arme und Beine und natürlich ein EMS-Gerät. Der niedrigfrequente Strom gibt Impulse an die Körperoberfläche ab. Diese stimulieren die Nerven und lösen so eine Muskelkontraktion aus. Mehr über die Muskelanatomie könnt ihr > hier < lesen.

Was kostet EMS-Training und wo kann ich das machen?

EMS-Training wird in Fitnessstudios oder in speziellen Trainingsstätten angeboten. Ein Monats-Abo kostet im Schnitt zwischen 80 – 120 EUR im Monat, eine Einzelstunde zwischen 20 – 35 EUR.

Es gibt aber noch die Möglichkeit ein EMS-Gerät samt Equipment zu mieten. Ein führender Anbieter in dem Bereich ist StimaWELL EMS ®. Und das bereits ab 69 EUR pro Person im Monat je nach Abo-Modell.

StimaWELL EMS ® bietet für den Bereich EMS-Training drei Abo-Modelle vor, die sich wie folgt gestalten:

Quelle: www.stimawell.com/de-de

Was bekomme ich für Equipment?

StimaWELL EMS ® stellt für das Training folgende Komponenten zur Verfügung:

  • 1 x StimaWell EMS-Gerät inklusive Fernbedienung
  • 1 x 12-Kanal Stimulationsanzug pro Nutzer
  • 2 Paar Bandelektroden pro Nutzer
  • 1 x personalisierte Trainingskarte pro Nutzer
Quelle: www.stimawell.com/de-de

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Equipment hat einen Gesamtwert von ca. 8500 EUR. Dazu gibt es eine kostenlose App mit 40 Trainings- und Einweisungsfilmen und einem virtuellen Trainingsraum.

Ist das EMS-Training gefährlich?

Prinzipiell ist es als gesunder Mensch nicht gefährlich EMS-Training durchzuführen. Jedoch möchte ich dringend dazu raten, vor der Nutzung von EMS-Geräten mit einem Arzt zu sprechen. Insbesondere bei vorhandenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte das ärztliche OK vorhanden sein.

Ich hatte im Testzeitraum eine muskuläre Verspannung im rechten Schultergelenk und leide zudem seit längerer Zeit an einem leichten Nervenschaden im linken Ellenbogengelenk, was sich durch zeitweises Kribbeln in den Fingern der linken Hand bemerkbar macht. Diese Einschränkungen musste ich ebenfalls beim Training beachten.

Der Hersteller der StimaWELL EMS-Geräte verwendet eine medizinisch geprüfte Technologie, in der jahrelange Forschung und viele Testreihen stecken. Beim genauen Beachten der Sicherheitshinweise, die der Hersteller ausführlich erklärt, besteht daher kein gesundheitliches Risiko.

Für wen ist EMS-Training geeignet?

EMS-Training ist für jeden gesunden Menschen gut geeignet. Es kann zum Muskelaufbau, zum Fettabbau und zur Gewebestraffung angewendet werden. Letzteres ist insbesondere für Frauen nach der Schwangerschaft oftmals von großer Bedeutung. Sie wollen so schnell wie möglich ihren tollen Körper zurück. Der Vorteil von EMS-Training ist, dass die Übungen ohne Druck auf die Beckenbodenmuskeln, die Beinmuskulatur und Gesäßmuskulatur durchgeführt werden können. So kann der Beckenboden gefestigt und das Bindegewebe gestärkt werden. Die Haut wird wieder straffer und der natürliche Heilungsprozess wird beschleunigt.

Doch sollten beim EMS-Training nach der Geburt ein paar Dinge beachtet werden:

Es sollte zunächst wieder vorsichtig mit dem Training angefangen werden. Die Impulsstärke sollte daher auch zunächst sehr niedrig und dann langsam gesteigert werden. Bei Kaiserschnittgeburten ist die Verwendung der Bauchelektroden in nur geringer Impulsstärke ratsam. Auch sollten die Elektroden nicht unbedingt auf einer Narbe aufliegen. Dies kann sehr unangenehm sein.

Meine Erfahrungen

Wie bereits gesagt, hatte ich bislang keinerlei Erfahrungen mit EMS-Training. Zu dem EMS-Gerät gibt es jedoch eine ausführliche Anleitung, die den Aufbau bzw. Anschluss Schritt-für-Schritt erklärt und somit ohne Probleme durchgeführt werden kann. Auch das Anlegen und Anschließen des Stimulationsanzugs ist leicht und unkompliziert.

Durch Einlegen der personalisierten Trainingskarte kann man sein persönliches Trainingsprogramm aufrufen. Die einzelnen Körperbereiche sind grafisch dargestellt und die Impulsstärke kann auch individuell eingestellt werden. Zu Beginn ist es ratsam, zunächst nur vorsichtig die Stärke zu steigern und anzupassen. Der Körper sollte sich erst einmal an das Training gewöhnen. Ich habe daher auch nur 1 -2 Mal in der Woche trainiert und es in den ersten Wochen beim Einsteiger-Aufbautraining belassen.

Eine Trainingseinheit dauert 20 Minuten in der alle Muskelgruppen entsprechend der Einstellungen stimuliert werden. Die Kontraktionszeit der Muskulatur dauert wenige Sekunden, gefolgt von einer Erholungsphase. Für eine effektive Stimulation sind diverse Übungen durchführbar. Diese kann man sich anschaulich in den Videosequenzen zeigen lassen.

Aufgrund meiner oben beschriebenen Einschränkungen, war das Stimulationstraining für die rechte Schulter nicht so angenehm. In der Kontraktionsphase verursachte die Anspannung der Muskulatur einen unangenehmen Schmerz. Durch Reduzierung der Stromstärke konnte ich das aber ausgleichen.

Nicht ausgleichen konnte ich die verursachten Probleme aufgrund des vorhandenen Nervenschadens. Die Stimulation machte sich während des Trainings nicht bemerkbar. Jedoch im Nachgang stellte ich fest, dass das Kribbeln in den Fingern stärker wurde. Daher verzichtete ich im weiteren Training auf die Bandelektroden am linken Arm.

Fazit

Unterm Strich kann ich das EMS-Training nur empfehlen. Für Leute mit Zeitproblem ist es eine schnelle und effektive Trainingsmethode. Da es die tieferen Muskelschichten anspricht, kann es den Muskelaufbau und die Fettreduktion sinnvoll unterstützen.

Für mich persönlich würde es aber kein komplettes Training ersetzen können. Sinnvoll ist die Kombination aus Krafttraining an Geräten und EMS-Training. So zeigen sich auch schnell Erfolge.

Hier noch kurz meine Pro’s und Kontra’s

Pro:

  • Zeitsparend durch kurze Trainingseinheiten
  • Stärkt auch die Tiefenmuskulatur
  • guter Kalorienverbrauch
  • niedrige Gelenkbelastung
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis bei StimaWELL EMS ®

Kontra:

  • bei vorhandenen gesundheitlichen Problemen nur eingeschränkt nutzbar
  • ersetzt kein komplettes Muskelaufbau- und/oder Fettabbautraining

Ich hoffe, dass dir der Bericht über EMS-Training gefällt. Mehr Informationen über Sport und Gesundheit findest du in der Übersicht “Sport” und weitere Produkttests in der Übersicht “Produkte”. Über „Likes“ und Kommentare würde ich mich sehr freuen! Teilen ist natürlich auch erlaubt. Vielen Dank.
Bis bald

Gerry
Der Fitness-Coach

Quelle Beitragsbild:
Hintergrund Foto erstellt von mrsiraphol – de.freepik.com


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