Muskelanatomie Heilkraft der Muskeln

“Die Heilkraft der Muskeln” – Focus-Artikel

In der aktuellen Ausgabe des FOCUS (Nr. 39/16) vom 24.09.2016 befindet sich ein interessanter Artikel zum Thema Heilkraft der Muskeln.

focus39-2016

Zu Wort kommen hier Sportler und Wissenschaftler. Meiner Meinung nach ein guter Artikel, den ich euch nur ans Herz legen kann.

Diesen Artikel möchte ich auch zum Anlass nehmen, mal ein paar werbende Worte zum Thema Sport zu verlieren. 🙂

Worum geht es in dem FOCUS-Artikel?

In dem Artikel “Heilkraft der Muskeln” wird dargestellt, wie die Muskeln mit unserem Wohlbefinden in Verbindung stehen. Sie werden als „Stimmungsmacher der Seele“ bezeichnet. Ein sehr guter Vergleich, wie ich finde.

Zunächst möchte ich euch aber eine kurze Info zur menschlichen Muskulatur geben. Sie sind die aktiven Elemente unseres Bewegungsapparates. Insgesamt haben wir mehr als 400 Skelettmuskeln, die in verschiedenen Schichten angeordnet sind.

Dr. Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln sagt in dem FOCUS-Artikel “Heilkraft der Muskeln”

„Muskeln weinen und lachen mit Ihnen. Muskeln trauern mit Ihnen und Muskeln jubeln mit Ihnen. Wenn Sie verspannt oder gestresst sind, verspannen sich auch sofort die Muskeln […]“

Kennt ihr das nicht auch? Man quält sich nach der Arbeit ins Fitness-Studio, stemmt dort Gewichte, macht vielleicht noch Ausdauer…. Man powert sich aus. Aber danach fühlt man sich großartig, oder? Woran liegt das?

Beim Krafttraining werden unter anderem Endorphine ausgeschüttet. Das sind körpereigene Hormone. Sie lösen ein Glücksgefühl aus und helfen bei der Entspannung. Toll, oder?  🙂

Aber neben der Ausschüttung von Glückshormonen hat Sport noch einen weiteren Effekt. Es baut Cortisol ab. Dabei handelt es sich um ein Schutzhormon, das den Menschen in Stresssituationen schützt. Ein auf Dauer hoher Cortisolspiegel kann auch zu einer Belastung des Herz-Kreislauf-Systems werden. Auch hemmt das Cortisol den Fettabbau im Körper. Steigt also der Cortisolspiegel, wird die Fettverbrennung eingestellt.

Warum ist das so? Dies soll in Stresssituationen unser Überleben sichern.

In dem FOCUS-Artikel wird weiter treffend beschrieben, dass in unserer westlichen Welt Körper und Geist immer noch zu sehr als Gegensätze angesehen werden. Das stimmt. Selten rät einem der Arzt bei depressiven Verstimmungen ins Fitnessstudio zu gehen. Stattdessen werden wir mit Chemie versorgt. Würden wir, wie in östlichen Philosophien schon lange vorhanden, den Körper und Geist als eine Einheit betrachten, könnten wir die wechselseitige Wirkung besser nachvollziehen.

Fazit:

Mit Sport lassen sich eine Vielzahl von Beschwerden beheben oder auf ein Minimum reduzieren. Durch die Auslösung von Glücks- und dem Abbau von Stresshormonen werden in der Folge physische und psychische Erkrankungen vermieden oder reduziert. Im Besten Fall kann man bei regelmäßiger Anwendung sogar auf das ein oder andere Medikament verzichten. Bei Depressionen, Zuckerkrankheiten und auch gerade im Herz-Kreislauf-Bereich sind damit nachweisbare Erfolge erzielt worden.

Also, rafft euch auf und macht Sport! 🙂

Ich hoffe der Artikel zum Thema “Heilkraft der Muskeln” hat euch gefallen.

Bis bald

Euer Fitness-Coach


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  1. Coole Sache, vor allem der Ansatz mit Sport statt Medikamente wird immer wichtiger. Medikamente zu nehmen ist für viele halt einfacher, weil es keine Zeit und Anstrengung benötigt. Und auch die Ärzte sind gefordert, zum Wohle ihrer Patienten zu handeln.

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