Krafttraining

Krafttraining: Trainingsarten und deren Nutzen!

Krafttraining

Vor Kurzem habe ich euch die Trainingsarten im Bereich der Ausdauer (siehe Artikel) vorgestellt.
In dem heutigen Blogpost komme ich auf einen weiteren Aspekt der sogenannten sportmotorischen Fähigkeiten zu sprechen. Der Kraft!

Fragen wir uns zunächst einmal: Was ist eigentlich Kraft?
Nach der Definition von HARTMANN/TÜNNEMANN versteht man darunter die Fähigkeit des Nerv-Muskel-Systems, durch Muskeltätigkeit äußere Kräfte und Widerstände zu überwinden, zu halten oder ihnen entgegenzuwirken.

Beim Krafttraining unterscheidet man folgende Methoden:

  • Muskelaufbautraining
  • Maximalkrafttraining
  • Schnellkrafttraining
  • Kraftausdauertraining

Das Muskelaufbautraining ist für uns Normalsportler die häufigste Trainingsform. Gerade wir Männer wollen einen gestählten Körper mit großen Muskeln. Der Muskelaufbau dient aber auch dazu, dass wir allgemein kräftiger werden und somit beispielsweise Gegenstände leichter heben können.

Maximalkrafttraining bedeutet, in einer kurzen Zeitspanne einen möglichst hohen Prozentsatz seines Kraftpotentials freizusetzen. Das wäre im Sport beispielsweise das Gewichtheben:

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Das Schnellkrafttraining dient dazu, einen Widerstand schnellstmöglich zu überwinden. Zu finden ist die z.B. bei Wurf- und Kampfsportarten.

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Das Kraftausdauertraining bedeutet, dass wir eine Kraftbelastung über längere Zeit aufrechterhalten können. Ein gutes Beispiel ist hier der Radsport. Hier muss die Belastung über eine längere Zeit aufrecht erhalten werden, um andere Gegner zu überholen.

Wie trainiere ich denn richtig?

Das Alles komplett hier aufzuschlüsseln würde den Rahmen sprengen. Es gibt nämlich viele unterschiedliche Zielsetzungen beim Kraftsport. Und ebenso viele Arten, wie man es trainiert. Daher möchte ich hier lediglich einen groben Überblick geben:

  • 1. Faustformel Muskelaufbautraining: 65-85 % des Maximalgewichts bei 8-12 Wiederholungen und 5-6 Sätzen.
  • 2. Faustformel Maximalkrafttraining: 85-100 % des Maximalgewichts bei 1-3 Wiederholungen und 3-6 Sätzen.
  • 3. Faustformel Schnellkrafttraining: 30-70 % des Maximalgewichts bei 5-10 Wiederholungen und 3-5 Sätzen.
  • 4. Faustformel Kraftausdauertraining: 40-65 % des Maximalgewichts bei 20-30 Wiederholungen und 3-5 Sätzen.

Das Krafttraining sollte an die individuellen Voraussetzungen des Trainierenden angepasst werden. Entscheidend sind unter anderem das Alter, Geschlecht und der jeweilige Trainingszustand. Mit einem falschen Krafttraining kann man viel falsch machen. Daher sollten Ungeübte immer mit einem Trainingsplan eines erfahrenen Trainers trainieren.

Generell sei aber zu sagen, dass Kraftraining sehr positive Folgen für den Organismus hat. Es dient vorbeugend gegen Osteoporose, Arthrose und sonstige Dysbalancen des Bewegungsapparates. Mit dem Training lässt der Körper verbessern, stabiliseren und leistungsfähiger machen.

Auch nach Verletzungen oder Operationen wirkt Krafttraining äußerst positiv. Die Wiedergenesungszeit verkürzt sich, Spätfolgen lassen sich minimieren bzw. sogar vermeiden.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in das Krafttraining geben. Falls ihr Fragen habt, schreibt mir. Ich bin auch gerne bereit, euch einen individuellen Trainingsplan zu erstellen. Nutzt dazu bitte das Kontaktformular.

Über Kommentare und like würde ich mich freuen! 🙂

Danke 🙂
Euer Fitness-Coach


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  1. Ein sehr schöner Post lieber Fitness-Coach! 😀 Ich muss mich stets weiterbilden, damit ich keine Dummheiten auf Pandalie-Online schreibe 😉 hihi.
    Allgemein kann man doch sagen, dass fast jedes Cardiotraining auch gleichzeitig ein Krafttraining ist. Oder wie siehst du das? 🙂

    1. Dankeschön ☺️ nein, Cardio- ist nicht gleich Krafttraining. Beim Cardio trainierst du überwiegend dein Herz-Kreislauf-System. Außerdem werden beim Ausdauertraining die Muskeln gestreckt und beim Krafttraining verkürzt. Das ist jetzt ganz vereinfacht dargestellt 🙂

      1. 😀 die Vereinfachung hilft mir sehr das ganze Prinzip dahinter zu verstehen. Auch wenn ich nicht immer unbedingt das Gefühl habe, dass beim Joggen, Schwimmen, Spinning, Steppen o.ä. die Muskeln sich strecken 😀 Es fühlt sich eher an als würden sie deutlich kürzer werden. 😉

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